soweit es mich trägt
“ich möchte gern auf einer einsamen insel leben, weit weg von anderen menschen. es gibt nichts, wonach man ein solches verlangen haben kann wie nach dem meer. die liebe des menschen zum meer ist selbstlos. wir können es nicht bändigen, sein wasser können wir nicht trinken, in seiner umarmung sterben wir. und trotzdem, sind wir vom meer weg, dann haben wir das gefühl, als verdorre etwas von unserer eigenen seele in uns, als verschwinde es wie ein angespülter medusenstern auf dem trockenen sand.”
von tania blixen, aus “der affe”
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