dicke tiere

July 2, 2006

alles hat ein ende, nur die wurst hat zwei

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 1:08 am

ich verabschiede mich hiermit vom blog. und dem rest. des braucht eh ka mensch. ab jetzt gibts mich nur noch analog.

tschüss.

June 29, 2006

kein happy end

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 10:58 pm

die arbeit entstand im rahmen eines seminars (zwischen produktionsästhetik und politik der repräsentation: soziale geschlechter in künstlerischen filmen von den 70er jahren bis heute) von sabeth buchmann und doris guth.

die idee dazu entspringt eines textes von walter haug (tristan und lancelot - das experiment mit der personalen liebe im 12./13. jahrhundert), in dem er die romantische liebe als eine erfindung der romanischen literatur entlarvt. die liebe als lebensentwurf und sinn war ursprünglich reine fiktion, doch der mensch lernt durch nachahmung. die frage, die mich beschäftigt hat, ist ob die heute aktuellen liebesgeschichten, die uns in film und fernsehen präsentiert werden, einfluss auf unser verhalten haben, genau so wie die unendlich wiederholten romantischen lieder, bücher, theaterstücke, eine ganze liebeskultur drischt schon von kindheit an (märchenprinz - prinzessin retten) auf unsere leicht beeinflussbare psyche ein. bevor wir selber die liebe erfahren, lernen wir sie als fiktion kennen und das in einer so massiven präsenz, dass wir das fiktive für das reale halten. ich habe diverse lieblingsfilme von mir auf ihre beziehungsmuster und rollenbilder untersuchte und wie weit sich das auf mein privatleben auswirkt. ich verdächtige mich selbst der reproduktion klischeehafter und idealisierter traumbilder. ich verwende fotos aus 12 filmen und stelle diese in einen neuen kontext zueinander, in dem ich eine selbst erfahrene liebesgeschichte nacherzähle. kurze, auf das nötigste reduzierte sätze benutze ich als narrative wegweiser durch das scheinbare visuelle chaos. jedes einzelne bild ist noch zusätzlich mit persönlichen, für den betrachter ohne das entsprechende hintergrundwissen nicht entzifferbare codes aufgeladen, welche vor allem in starker beziehung zu dem text und dem tatsächlich erlebten stehen. die geschichte endet mit einer szene aus kleopatra, in der kleopatra allein im raum steht und daneben habe ich ein zitat von kierkegaard eingefügt. dieses zitat ist für mich der querverweis zu dem leitspruch der minnesänger: liebe ohne leid macht keinen sinn. und hier liegt für mich der schlüssel: in der romantischen liebe  (und in so vielen anderen dingen) geht es nicht darum, sein ziel tatsächlich zu erreichen, sondern nur um die nachahmung und anbetung eines ideals, welches man aber niemals erreichen kann und darf, da dem eigenen leben dann der sinn genommen wäre. wir werden also niemals zufrieden und glücklich sein.

 

June 28, 2006

hobby der woche:

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 9:53 am

gampen sammeln.

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 9:53 am

endorphelia sagt:

mir geht es so schlecht, nico

endorphelia sagt:

und ich muss in ein paar stunden auf der uni eine präsentation machen

sologoyatron sagt:

was is denn los?

sologoyatron sagt:

ich muss gleich zum zahnarzt

endorphelia sagt:

ich bin besoffen

sologoyatron sagt:

jetzt schon?

sologoyatron sagt:

wie toll!

sologoyatron sagt:

ich bin stolz auf dich!

endorphelia sagt:

danke

June 27, 2006

um sieben uhr morgens geweckt werden von:

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 9:22 am

meine nachbarn haben heute morgen beschlossen, die glasvitrine, das aufmüpfige scheißding, mal so richtig böse zu bestrafen. sie haben das möbelstück vorher mit dem alten tafelsilber vollgestopft und dann das treppenhaus runtergeschuppst. im hof angekommen wurde sie dann mit einem stahlrohr ausgepeitscht und das geht jetzt seit ungefähr 4 stunden so. zwischendurch machen meine nachbarn pause und trinken einen kaffee, denn strafe muss ein und ist anstrengend. was die glasvitrine eigentlich genau angestellt hat, weiß ich nicht. auf jeden fall haben sie mich gleich mitbestraft.

June 26, 2006

wild boys out of control

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 10:22 pm

ich gehe zum billa und kauf mir eine semmel und ein wasser, geh zurück zur uni, kommen wir zwei klitschnasse, halbnackte junge männer entgegen (die ich nicht kenne), springen mich an und knutschen mich ab. das ist heute genau so passiert.

ich hab wider meiner natur laut geschrien:”geht weg, ich hab angst!” und bin in den sicheren schoß meiner kommilitonen geflüchtet. warum sie das gemacht haben, wer das eigentlich war, was solls, wen interessierts? es kam urplötzlich und es war erfrischend-schön. wie ein sommergewitter.

June 24, 2006

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 11:44 pm

mit clara im kino gewesen, die zeit die noch bleibt angeschaut. war gut. ich hab ganz darauf vergessen, dass ja donauinselfest ist. am abend hat mich dann christian angerufen und mir bescheid gesagt aber da wars schon zu spät. schade, nicht, weil ich gern auf das blöde fest würde sondern weil ich gerne christian, jeanette, kathi, nicki und flo gesehen hätte. dafür hab ich jetzt kreuzschmerzen weil ich hier andauernd auf ner bierkiste vor dem rechner hocke. ich meine, so richtig hocken. mit angewinkelten beinen und den knien in höhe der ohrläppchen. bald sollte mein schreibtisch kommen, besser gesagt der von meinem opa, der vor 9 jahren gestorben ist, ein ganz alter, schwerer, großer schreibtisch, aus dunklem holz mit vielen kleinen schubladen und geheimfächern, der war früher immer bis oben vollgestopft mit seinem kram und jetzt steck ich da meinen kram rein. mein opa war pilot und in kriegsgefangenschaft und konnte 20 instrumente spielen. er hatte einen riesigen, dicken bauch und immer einen knallroten kopf, weil er so viel herumgeschrien hat. er ist immer am gleichen platz vom sofa gesessen und da gab es schon ein richtiges loch an der stelle. er wollte aber nie ein neues sofa kaufen obwohl das so alt und hässlich war. als er dann mal auf kur für eine woche hat fahren müssen, haben meine beiden onkeln das sofa in den garten getragen und mit äxten zerhackt, meine oma hat das so befohlen. dann hat sie ein neues sofa gekauft und ins wohnzimmer gestellt. als mein opa gesehen hat, dass sein altes sofa weg ist, hat er eine woche lang kein wort mit meiner oma geredet, weil er so böse auf sie war.

männer sind blöd, pools sind besser

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 1:02 pm

jubeltrubelheiterkeit, die schaffenskrise ist vorbei! ich darf mich einfach nicht mit anderen menschen beschäftigen. da kommt erstens sowieso nichts dabei heraus, weil ich zu neurotisch bin, um auf die neurosen der anderen leute gelassen reagieren zu können und zweitens hält das einen nur von erfolg und reichtum fern. und meine poolbar wartet schon. irgendwo da draußen in den swimmingpool-lagerhallen dieser welt. ich weiß es. nicht mehr lange, schatz! ich komme! ich komme!

June 23, 2006

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 11:00 am

nico hat gerade behauptet, ich sei schon genau wie martin. immer anti. egal was man sagt. hauptsache anti. anti pasti find ich ja gut. vor allem die gefüllte oliven und den schafskäse. jetzt macht nico mich grad zur sau, weil ich gesagt habe, dass er auch immer schlecht gelaunt ist. gestern auf dem schiff gab es ein buffet aber das war viel zu teuer. fünf euro wollten die für einen teller haben. da haben wir natürlich gesagt, mit uns nicht und haben einfach so lange vor der tür gewartet, bis sie das buffet geschlossen haben. dann sind raphaela und barbara rein und haben das was übrig war geschenkt bekommen. wir haben alle gegessen, bis uns schlecht war und sind dann nach hause gefahren. ein gelungener abend.

June 20, 2006

eine idee

Filed under: Uncategorized — halligalli @ 10:09 pm

ich mache eine installation: ein naher osten-kinderzimmer. darin gibt es einen kleinen spieldönerstand. statt pferde- kamelposter an der wand. barbies mit burkas. und meine air force one-tapete (siehe flickr). undsoweiter

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